MARIENLEXIKON

Rumänien (România)

Artikel „Rumänien“
Marienlexikon V (1993) 598 ff. (Viorel Jonita / Octavian Barlea), Ergänzungen von Álvaro Albornoz (2026)

1. Rumänische Orthodoxe Kirche (ROK). Der Entstehungsraum des rumän. Volkes erstreckte sich über eine weitaus größere Fläche als das heutige Territorium R.s, das 237.500 km2 umfasst. Das rumän. Volk bildete sich durch die Vermischung der Daker mit den Römern. Nach den ersten Staatsbildungen auf rumän. Gebiet an der unteren Donau im FrühMA entstanden im 13. u. 14. Jh. die Zentralfeudalstaaten Walachei, Moldau u. Transsilvanien (Siebenbürgen), die lange unter türk. Oberhoheit waren und z. T. (Transsilvanien nach 1688; Bukowina nach 1775) dem Habsburger Reich eingegliedert wurden. 1859 vereinigten sich Moldau u. die Walachei, am 1.12.1918 kam Transsilvanien hinzu, 1919 auch Bessarabien u. Bukowina, und so entstand das Königreich Rumänien. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand R. unter der Herrschaft der Kommunisten; eine polit. Wende folgte im Dezember 1989. Die Gesamtbevölkerung Rumäniens beträgt nach der Volkszählung von 2021 etwa 19,05 Millionen Einwohner. Die Rumänische Orthodoxe Kirche (ROK) bleibt mit rund 85 % der Bevölkerung die größte Religionsgemeinschaft des Landes und gehört zu den zahlenmäßig bedeutendsten orth. Kirchen der Welt. Neben der orth. Mehrheit bestehen bedeutende röm.-kath., griech.-kath., reformierte, ev. u. weitere christl. Gemeinschaften.
Die ROK spielt weiterhin eine zentrale Rolle im relig., kulturellen u. gesellschaftl. Leben des Landes. Seit dem Ende des kommun. Regimes 1989 erlebte sie eine umfass. institutionelle u. spirit. Erneuerung, die sich u. a. im Ausbau theol. Bildungseinrichtungen, in der Wiederbelebung des Klosterwesens sowie in einer deutl. Zunahme des relig. Lebens u. der Wallfahrtspraxis widerspiegelte.
Der christl. Glaube gehörte im Mittelalter u. in der frühen Neuzeit zu den prägenden Elementen des relig. u. kulturellen Lebens der rumän. Bevölkerung. Dies zeigt sich insbesondere in der Entwicklung der kirchl. Organisation innerhalb der histor. Fürstentümer Walachei, Moldau u. Siebenbürgen. Die Errichtung orth. Metropolitansitze innerhalb der Jurisdiktion des Ökumen. Patriarchats – in der Walachei 1359, in Moldau 1401 und in Siebenbürgen spätestens vor 1500 – stellte einen wichtigen Schritt in der kirchl. Institutionalisierung dar und entsprach der polit. u. gesellschaftl. Entwicklung dieser Regionen.
Nach der Vereinigung Moldaus mit der Walachei war das wichtigste Ereignis in der ROK die Gründung der Hl. Synode dieser Kirche auf der Grundlage des »Synodalgesetzes« vom 3.12. 1864. Am 11.6.1865 erhielt der Metropolit der Ungro-Walachei (Bukarest) auf Grund eines fürstl. Erlasses den Titel »Oberhaupt Rumäniens« und wurde Präsident der Synode. Nach der Erlangung der staatl. Unabhängigkeit (1877) stieg zusammen mit dem Ansehen des Landes auch das der ROK, so dass für sie die Gewinnung der formellen Unabhängigkeit bzw. die Eigenständigkeit (Autokephalie) notwendig wurde. Die Kirchengesetzgebung unter dem Fürsten Alexandru Ioan Cuza (1859-66), das Organische Gesetz von 1872 und die selbständige Weihe des hl. Myron am 25.3.1882 durch die Hl. Synode der ROK — ohne vorherige Genehmigung des Ökum. Patriarchats — waren nicht nur Akte, durch die die ROK ihren Anspruch auf Anerkennung ihrer Eigenständigkeit ausdrückte, sondern auch Stufen der Behauptung in Richtung des kanon. Statuts. Im April 1885 erließ das Ökum. Patriarchat die Urkunde (Tomos), wodurch die ROK in die Reihe der eigenständigen orth. Kirchen trat und sich ihr neue Perspektiven der Anerkennung im In- u. Ausland eröffneten. Nach dem I. Weltkrieg vereinigten sich die Hierarchen der ROK, die früher zu versch. Kirchen gehörten, in der Synode in Bukarest. Ab 1920 waren unter dem Vorsitz des Metropoliten von Bukarest Miron Cristea unentwegt Bestrebungen für die effektive u. kanon. kirchl. Einheit im Gange. Diese Einheit aller Rumänen wurde noch verstärkt durch die Erhebung der ROK zum Patriarchat (25.2.1925), das vom Ökumen. Patriarchat am 30.7.1925 anerkannt wurde. In der tradit. Rangordnung der autokephalen orth. Kirchen nimmt das Rumän. Patriarchat den Platz nach dem Serbischen u. vor dem Bulgarischen Patriarchat ein.
Demographisch gehört die ROK mit rund als 16 Millionen Gläubigen zu den größten orth. Kirchen der Welt und stellt nach dem Moskauer Patriarchat die zweitgrößte orth. Kirche Europas dar.

Seit der Erhebung zum Patriarchat 1925 standen an der Spitze der ROK die Patriarchen Miron Cristea (1925-1939), Nicodim Munteanu (1939-1948), Justinian Marina (1948-1977), Justin Moisescu (1977-1986), Teoctist Arăpașu (1986-2007) u. Daniel Ciobotea (seit 2007). Der gegenwärtige Patriarch, Daniel Ciobotea, amtiert als Erzbischof v. Bukarest, Metropolit der Muntenei u. Dobrudscha sowie als Patriarch der ROK.
Der Heiligen Synode der ROK gehörten 1992 insgesamt 30 Hierarchen an; gegenwärtig umfasst sie 60 Hierarchen. Diese Entwicklung spiegelt die erhebliche institutionelle Expansion des Rumän. Patriarchats seit dem Ende des kommun. Regimes wider.
Während 1992 in Rumänien 12 orth. theol. Fakultäten u. 16 theol. Seminare bestanden, verfügt die ROK heute über 14 universitäre theol. Ausbildungseinrichtungen sowie mehr als 25 theol. Seminare. Zu den nach 1990 gegründeten Einrichtungen gehören insbesondere die Orth. Theol. Fakultäten der Universitäten Valahia (Târgoviște) u. Ovidius (Constanța). Dies dokumentiert den Ausbau der theol. Ausbildung u. die instit. Konsolidierung der Kirche im postkommun. Rumänien.

Marienverehrung (MV): In der kirchl. Lehre, im Kirchenrecht und im Gottesdienst ist die ROK identisch mit den übrigen orth. autokephalen Kirchen. Als Kultsprache verwendet sie jedoch die rumän. Sprache. Die kirchl. Verehrung der Jungfrau Maria entspricht im wesentlichen jener der ganzen Ostkirche. Sie weist aber doch in Theologie, Gottesdienst, Ikonenmalerei u. Volksfrömmigkeit lokale Besonderheiten auf.
Die orth. Theologen Rumäniens haben sich seit Jahrzehnten viel mit der Mariologie beschäftigt u. immer betont, dass die Verehrung der GM untrennbar in Verbindung mit der Christologie steht. Maria nimmt in der Gottesdienstordnung der orth. Kirche eine wichtige Stelle ein. Die MV in R. bezieht sich v. a. auf Maria als Θεοτόκος, als ἀειπαρθενεnoς auf die Hyperdulie u. auf Maria als Vermittlerin unseres Gebetes bei ihrem Sohn.
Bei der Frage der Gottesmutterschaft Mariens haben die rumän.-orth. Theologen entschieden Stellung bezogen gegen jede Ablehnung der immerwährenden Jungfräulichkeit Mariens. So wird etwa die Behauptung, Maria habe außer Jesus Christus weitere leibliche Kinder gehabt, klar zurückgewiesen.
Eng verbunden mit der Theotokos-Frage ist die immerwährende Jungfräulichkeit Mariens. Aufgrund der bibl. u. patrist. Zeugnisse betonen die orth. Theologen, dass Maria vor, während und nach der Geburt Christi Jungfrau geblieben ist. Den jungfräulichen Zustand bewahrt die Gottesgebärerin ihr ganzes Leben bis in die ewige Verherrlichung hinein. So erreichte Maria die höchste Stufe der Vollkommenheit, die einem menschlichen Wesen möglich ist.
Die neuere rumän.-orth. Mariologie hat diese Überzeugungen insbesondere durch die Arbeiten Dumitru Stăniloae (1903-1993) vertieft. In seiner dreibändigen „Orthodoxen Dogmatik“ (Teologia Dogmatică Ortodoxă) verband er die Mariologie eng mit Christologie, Liturgie u. Spiritualität und erneuerte damit den patrist. Ansatz der orth. Theologie. Ioan I. Ică jun. (geb. 1960) entwickelte diese Forschung weiter, insbesondere in seinem Werk „Maica Domnului în teologia secolului XX și în spiritualitatea isihastă a secolului XIV“, in dem er die Mariologie des 20. Jh.s im Licht der hesychastischen Tradition untersucht. Teodor Bodogae (1911–1994) trug durch die Übersetzung und Erschließung patrist. Quellen wesentlich zur Rezeption mariolog. Texte der Kirchenväter bei, während Dumitru Popescu (1929–2010) die christolog. u. ekklesiolog. Dimensionen der Mariologie im Rahmen des theolog. Dialogs mit der zeitgenöss. Welt hervorhob.
Im Unterschied zur kath. Lehre von der Unbefleckten Empfängnis vertreten die rumän.-orth. Theologen, dass Maria wie alle Menschen an den Folgen der Erbsünde Anteil hatte, jedoch durch das Wirken des Hl. Geistes für ihre Berufung als Gottesgebärerin geheiligt wurde.

Die besondere Verehrung der Gottesmutter (Hyperdulie) folgt im orth. Verständnis aus ihrer Stellung als Gottesgebärerin u. Immerjungfrau. Ihre Begründung finden die orth. Theologen sowohl im NT (Lk 1,48f.; 11,27; Joh 19,26f. u.a.) als auch in den Schriften der Kirchenväter u. den Entscheidungen der ökumen. Konzilien: Maria wird verehrt, weil sie von Gott erwählt und über alle übrigen Geschöpfe erhoben wurde.
Die Verehrung der GM steht in enger Verbindung mit ihrer Eigenschaft als Vermittlerin unserer Gebete bei ihrem Sohn Jesus Christus. Bezüglich dieses Aspekts meinen die rumän. Theologen, angefangen mit D. Stăniloae (1903-1993) als dem bedeutendsten unter ihnen, dass die Rolle Mariens als Vermittlerin in der kath. Theol. u. Praxis überbetont wird, bzw. nicht genügend in die Christologie eingebunden ist, als ob Maria von sich aus das Heil vermitteln könnte.
Die MV entfaltet sich in der orth. Kirche v. a. im Gottesdienst, währenddessen Maria als Vermittlerin mit einbezogen wird. So folgt etwa in den meisten orth. Gottesdienstordnungen in einer Gruppe von Troparen nach der Doxologie unmittelbar ein Tropar zu Ehren der Gottesgebärerin, z. B.: »Da du als Gottes Mutter offen sprechen kannst / zu dem der aus dir geboren wurde, / dem eingeborenen Wort, / das mit dem Vater ohne Anfang / und gleichen Wesens mit dem Geist, / höre nicht auf zu flehen, / dass es aus Gefahren jene errette, ganz Tadellose, / die dich als Gottesgebärerin verehren.« (Tropar am Freitag der 8. W. n. Pfingsten nach der dt. Übersetzung von L. Heiser, Maria in der Christusverkündigung des orth. Kirchenjahres, 1981, 336 f.).
Die Gebete u. Kirchengesänge für Maria in der orth. Kirche gipfeln im berühmten -> Akathistos-Hymnos. In der Göttl. Liturgie kommt die Verehrung der GM am konkretesten bei der Vorbereitung der Opfergaben (-> Proskomedie) zum Ausdruck, wo auch ein Teilchen der -> Prosphora eigens dem Gedächtnis der GM Vorbehalten ist.
Im Laufe des orth. Kirchenjahres sind einige Festtage bes. Maria gewidmet: Mariae Geburt (8. Sept.), Gedenken des Hl. Schutzes der Gottesgebärerin (1. Okt.), Maria Tempelgang (21. Nov.), Empfängnis der hl. Anna (9. Dez.), Mitfeier der Gottesgebärerin (26. Dez.), Mariae Verkündigung (25. März), Entschlafung der Gottesgebärerin (15. Aug.). Einige dieser Feste, v. a. der 15. August, gelten als -> Patrozinien für viele Gotteshäuser in der ROK. Am 15. August pilgern zahlreiche Gläubige zu versch. Klöstern, die der Entschlafung der Gottesgebärerin geweiht sind. Zu den bedeutendsten Marienwallfahrtsorten der Gegenwart zählen neben dem Kloster Sâmbăta de Sus in Siebenbürgen das Kloster Nicula in Transsilvanien, das Kloster Rohia in Maramureș sowie das Kloster Putna in der Bukowina.
In vielen rumän. Klöstern befinden sich Marienikonen, die von den Gläubigen als wundertätig verehrt werden. Besondere Bekanntheit erlangte die Marienikone von Nicula, deren Verehrung zu den wichtigsten Erscheinungsformen der rumän. Marienfrömmigkeit zählt. Auch in Klöstern wie Sihăstria werden Marienikonen in bes. Weise verehrt. In Zeiten von Not u. Gefahr wurden solche Ikonen oftmals in Prozessionen durch das Land getragen. Es wird berichtet, dass einzelne Ikonen Tränen vergossen hätten, was als Aufruf zur Buße verstanden wird. In der Volksfrömmigkeit wird Maria durch Gebete verehrt und es werden ihr fromme Volkslieder gewidmet, bei denen das Leitmotiv lautet: »Mutter Maria, bitte für uns!«.

Autor: Viorel Jonita (1992), Ergänzungen durch Dr. Álvaro Albornoz (2026)

2. Röm.-Kath. u. Unierte Kirche. Ein bedeutender marian. Wallfahrtsort der Katholiken des Röm. Ritus in Rumänien ist -> Mariaradna (Arad, Bistum Temesvar).
Die Rumänische (mit Rom) Unierte Kirche, die denselben Ritus hat wie die Orth. Kirche, wurde im Jahr 1700 gegründet, zählte bis zum Ausbruch der Verfolgung 1948 mehr als 150.000 Mitglieder und wird seit 1989 auch wieder vom rumän. Staat anerkannt. Marian. Wallfahrtsstätten dieser Unierten Kirche sind in Bixad, Nicula, Moiseiu, Stramba, Lupsa und Prislop. Zu diesen Stätten, die v. a. in der ersten Hälfte des 20. Jh.s stark besucht waren, pilgern heute orth. u. unierte Christen Rumäniens gleichermaßen.
Als größter Marienwallfahrtsort Rumäniens gilt Sumuleu Ciuc (ung. Csiksomlyo, dt. Schomlenberg); die Wallfahrt gehört zum kulturellen Erbe Siebenbürgens und liegt in einem Gebiet, in dem mehrheitlich ungarisch gesprochen wird. Zur Marienbasilika gehört ein Franziskanerkloster. Viele Pilger kommen in der Pfingstwoche, auch auf dem Pilgerweg Via Mariae, der im österr. Mariazell beginnt. Auch Katholiken aus Ungarn u. der Slowakei nehmen an der jährl. Wallfahrt teil. Papst Franziskus besuchte Sumuleu Ciuc im Jahr 2019, zuvor Johannes Paul II. 1999.

Autor: Octavian Barlea (1992), ergänzt durch Dr. A. Dittrich (2026)

Literatur: D. Staniloae, Die Lehre über die GM bei den Orthodoxen u. bei den Katholiken (rumänisch), In: Ortodoxia 1 (1950). — Ders., Die GM als Vermittlerin (rumänisch), In: Ortodoxia 1 (1952). — O. Barlea, Biserica Romänä Unitä, 1952, bes. 220f. – C. Pärvu, Die orth. Begründungen für die Verehrung der GM (rumän.), In: Studii teologice 3-4 (1954). — P. Deheleanu, Die Brüder des Herrn (rumän.), In: Mitropolia Banatului 4-6 (1964). — Chesarie Gheorghescu, Die Lehre über die GM in der Orthodoxie u. im Katholizismus (rumän.), In: Ortodoxia 3 (1970). — A. Plamadeala, Die Muttergottes in der orth. Theol. (rumän.), In: Biserica Ortodoxa Romana 9 f. (1978). — E. Braniste, Die Verehrung der GM im orth. Gottesdienst (rumän.), In: Ortodoxia 3 (1980). — N. Neaga, Die Hl. Schrift des AT u. NT über die GM (rumän.), In: Calendarul Roman, Timisoara, 1990. — T. Bodogae, Was sagen die Kirchenväter über die GM? (rumän.), ebd.
Clemens Prinz, Die Pfingstwallfahrt in Schomlenberg. Relig. u. ethn. Aspekte einer ungar. Wallfahrt in Rumänien, in: Ungarn-Jahrbuch 27 (2004) 113-152. – Jürgen Henkel, Einführung in Geschichte u. kirchl. Leben in der Rumänischen Orthodoxen Kirche, Münster 2007. – Daniel Munteanu u. Björn Röhrer-Ertl, Die Rumän. Orth. Kirche. In: Th. Bremer, H. Rafi Gazer, Chr. Lange (Hgg.): Die orth. Kirchen der byz. Tradition, Darmstadt 2013, S. 53-60. – Oliver J. Schmitt, Machtkirche zw. Diktatur u. Demokratie. Eine Geschichte der Rumän. Orth. Kirche (1918-2023), München 2024 (Südosteurop. Arbeiten, 170).

Dumitru Stăniloae, Teologia Dogmatică Ortodoxă. Vol. II–III. București: Editura Institutului Biblic și de Misiune al Bisericii Ortodoxe Române, 1978 ff. – Ioan G. Coman, „Și Cuvântul trup S-a făcut”. Hristologie și Mariologie Patristică. Timișoara: Editura Mitropoliei Banatului, 1993. – Ion Bria, Dicționar de Teologie Ortodoxă. București: Editura Institutului Biblic și de Misiune al Bisericii Ortodoxe Române, 1994. – Adrian Lucian Dinu, Maica Domnului în Teologia Sfinților Părinți ai primelor două veacuri. Iași: Editura Doxologia, 2004. – Dumitru Popescu, Iisus Hristos Pantocrator. București: Editura Institutului Biblic și de Misiune al Bisericii Ortodoxe Române, 2005. – Ioan I. Ică jr., Maica Domnului în teologia secolului XX și în spiritualitatea isihastă a secolului XIV: Grigorie Palama, Nicolae Cabasila, Teofan al Niceei. Sibiu: Editura Deisis, 2008. – Episcopul Tulcii Visarion, Învățătura mariologică a Sfântului Nicolae Cabasila în spiritualitatea ortodoxă a secolului al XIV-lea. București: Editura Basilica, 2012. – Irineu Popescu, Chivotul înomenirii Fiului lui Dumnezeu: prolegomene la o mariologie ortodoxă. București: Editura Academiei Române, 2023. – Vasile Postolachi, “… Iar numele Fecioarei era Maria”. Maica Domnului din perspectivă interreligioasă. Iași: Editura Doxologia, 2024.

Links:
Internetpräsenz der Rumänischen Orth. Kirche (Biserica Ortodoxă Română, Bucarest): https://patriarhia.ro/
https://de.wikipedia.org/wiki/Rumänisch-Orthodoxe_Kirche
https://de.wikipedia.org/wiki/Șumuleu_Ciuc (röm.-kath. Wallfahrtskirche)