MARIENLEXIKON

Lukasbild

Artikel „Lukasbild“, Marienlexikon Bd. 4, S. 183-186, von Florian Trenner (1992), ergänzt um neuere Literatur

Als Lukasbilder gelten fast ausschließlich Marienikonen vom Typ der -> Hodegetria, der -> Glykophilousa und der -> Eleousa, die der Legende nach vom hl. Lukas gemalt wurden. Die legendäre Szene des die GM porträtierenden Apostels wurde v. a. von den niederländischen Malern des 15./16.Jh.s vielfach gestaltet. Die ausführliche u. liebevolle Schilderung Mariens u. der Kindheit Jesu in Lk waren wohl der Grund, dass der hl. Lukas als Maler, bes. als Maler der Madonna bezeichnet wurde. In der HL Schrift allerdings heißt es, dass Lukas Arzt gewesen sei (Kol 4,14). Unklar ist, wann und wo die Legende von Lukas als Maler Mariens entstanden ist, möglicherweise im Osten als Apologie gegen die Ikonoklasten, vielleicht aber auch in Rom, wo man sich auf den apostol. Ursprung berief und ein Gegenstück zu den östl. -> Acheiropoieten haben wollte. Das Hauptanliegen der Lukasbilder (LkBi)jedenfalls ist es, durch die persönl. Nähe des Apostels zu Maria und durch die Identifizierung des Bildes mit der Dargestellten die Verehrungswürdigkeit u. Wirkmächtigkeit des Bildes zu steigern. Legenden, nach denen der Evangelist Johannes (vgl. Dobschütz 276**) oder ein Sklave aus dem Gefolge der Hll. Drei Könige (vgl. PG 10,108) die GM porträtiert habe, konnten sich nicht durchsetzen. Nach Augustinus (430) sind authentische Bilder Mariens in der frühen Kirche unbekannt (vgl. PL 42,952). Als erster berichtet Theodorus Lector in seiner Historia tripartita (um 530) von einem LkBi. (PG 86,166f.); Kaiserin Eudokia habe während ihrer Pilgerfahrt ins Hl. Land (438/439) ein »Bild der Gottesmutter, das der Apostel Lukas gemalt hat«, an ihre Schwägerin Pulcheria in Konstantinopel gesandt. Jene habe nahe der Hagia Sophia ein Heiligtum errichten lassen, möglicherweise die Hodegetriakirche; vielleicht ist jenes Geschenk Eudokias die »Ur-Hodegetria«. Eine lückenlose Beweiskette lässt sich dafür nicht erstellen, denn erst Bischof Antonius v. Novgorod, der um 1200 als Pilger nach Konstantinopel kam, berichtet von der Hodegetria als LkBi, auf das der Hl. Geist herabsteige, wenn es in feierl. Prozession durch die Stadt getragen werde (Epistula IX 234). Papst Innozenz III. bestätigt diese Tradition in seinem Schreiben an Thomas Morosini, allerdings bestreitet er, dass der Geist Mariens in dem Bild ruhe, und lehnt eine übertriebene Verehrung als Aberglauben ab. Nach einer Überlieferung habe der letzte lat. Kaiser von Konstantinopel, Balduin II., den Kopf der Hodegetria 1261 bei seiner Flucht mitgenommen, die restliche Ikone sei 1453 von den Türken zerstört worden. Diese Überlieferung wird nun durch die jüngsten Forschungen von Margherita Guarducci gestützt, die das zweifellos ältere Haupt einer Marienikone des 13./14.Jh.s in Montevergine bei Avellino als das Haupt der Ur-Hodegetria identifiziert. Als Beleg dafür dient ihr vor allem die Marienikone in S. Francesca Romana, die unter Übermalungen aus dem 13., 16. und 19. Jh. ein Marienbild aus dem 5. Jh. barg. Dieses frühe Bild sei die seitenverkehrte Kopie der Ur-Hodegetria, die wohl durch das Auflegen der Leinwand auf das Original und als Abdruck davon entstanden ist. Vermutlich wurde sie 439 von Kaiser Valentinian III. aus Konstantinopel nach Rom gebracht, wo sie zunächst im kaiserl. Palast, dann in S. Maria Antiqua u. schließlich in S. Maria Nova, der heutigen Kirche S. Francesca Romana, aufbewahrt wurde. Nach Theodosius Lector ist -> Andreas v. Kreta (um 726) der nächste, der den hl. Lukas als Maler bezeichnet (PG 97,1304). Kurz darauf berichtet Patriarch Germanos von einem Marienbild, das Lukas gemalt und an Theophilus in Rom geschickt habe (PG 100,1085), und in einem Schreiben der Jerusalemer Synode von 836 heißt es: »Der hl. Apostel und Evangelist Lukas hat das hochheilige und verehrungswürdige Bild der heiligsten Gottesmutter Maria auf Holz gemalt, zur Zeit, als sie noch in Jerusalem lebte und auf dem hl. Berg Sion wohnte, und hat es so den kommenden Geschlechtern ermöglicht, die Gestalt der ganz Reinen wie in einem Spie gel zu schauen« (PG 95,349). Die gläubige Meinung, Lukas habe das Porträt Mariens gemalt, hielt sich über viele Jh.e, verhalf den Ikonen, die als LkBi galten, zu höchstem Ansehen u. steigerte den Glauben an ihre Wunderkraft. Kunsthistor. Kriterien freilich hält die These von Lukas als Madonnenmaler nicht stand.
Bei den LkBi geht es nicht so sehr um ein eigenhändiges Werk des Apostels, sondern um die fromme Überlieferung, die ein ehrwürdiges Bild zu einem LkBi macht, es geht nicht um »Kunst«, sondern um kultbedingte Frömmigkeit. Im Lauf der Zeit hat die Legende von Lukas als Maler drei Abwandlungen erfahren: Zuerst galten als LkBi nur die »eigenhändigen« Ikonen, die der Apostel zu Lebzeiten Mariens gemalt habe, dann auch die Bilder, die gesegnet habe, und schließlich hieß es, Lukas habe nur die Vorzeichnung geliefert, während das Bild auf wunderbare Weise vollendet worden sei. Diese letzte Version der Lukas-Legende sollte zum einen dazu beitragen, den übernatürlichen Charakter der LkBi hervorzuheben, zum anderen sollte damit wohl gerechtfertigt werden, dass inzwischen so viele Ikonen als LkBi galten, die der Apostel auch bei rastloser Arbeit nicht hätte schaffen können.
Nach der Legende habe Lukas drei Abbilder »nach dem Leben« gemalt und 70 nach der Aufnahme Mariens in den 184 Himmel aus dem Gedächtnis. In den Mirabilia Romae (1375) sind 7 röm. LkBi erwähnt. Im Lauf der Zeit stieg die Zahl aber auf 600 (Dobschütz 267** Rothemund 312) und 7000 (LCI III 119 [Irrtum?]; eine Aufzählung von mehreren hundert LkBi steht bei Colin de Plancy 223-358). Hier seien nur die wichtigsten LkBi genannt: in Rom das »Maria Schnee-Bild — Salus populi Romani« (8./9. bzw. 13. Jh.) in S. Maria Maggiore und »S. Maria del perpetuo succurso« in S. Alfonso sowie die Ikonen in Ara coeli, S. Francesca Romana, S. Maria del Populo, S. Agostino (Psychosostria), S. Maria Odigitria dei Siciliani, S. Maria Rotunda (Pantheon), S. Maria in Campo Martio und in der Chiesa del Rosario. Im übrigen Italien befinden sich LkBi in Bologna, Genazzano, Montevergine und Grottaferrata. In der orth. Kirche werden die Abbilder im Mega-Spelaion-Kloster (Peloponnes), im Kykkou-Kloster (Zypern), auf dem Melasberg (Schwarzmeerküste) u. die Maria Tricherousa im Kloster Chilandari auf dem Athos, die aus dem Besitz des Johannes v. Damaskos stammen soll, als LkBi verehrt. Ferner gelten als LkBi die Madonna von Vladimir (Moskau, Tretjakow- Galerie, 12. Jh.), das Gnadenbild von Czenstochau, das der Apostel auf die Tischplatte des Hauses in Nazareth gemalt haben soll, das Gnadenbild von Guadalupe, die Muttergottes »Hoffnung der Verzweifelten« in Freising (13. Jh.), die »Mater ter admirabilis« von Ingolstadt, die Gnadenbilder in der Alten Kapelle in Regensburg u. Brünn sowie die Statuen vom Montserrat u. von Loreto, denn Lukas sei auch als Bildhauer u. Modelleur mit Wachs u. Harzmasse tätig gewesen. Das dunkle Inkarnat mancher LkBi, das sich aus der Technik der Tempera-Malerei und den Verfärbungen durch Ruß u. Weihrauch erklärt, wurde v. a. im Barock als Sonnenbräunung Mariens auf ihrer eiligen Flucht vor Herodes gedeutet.
Viele »originale« LkBi wurden mehrmals kopiert. Im Osten stellte dabei die Ikonentheologie strenge Regeln auf (z.B. Malerbuch vom Berg Athos), und auch die Forderung Papst Urbans VIII. (1623-44), dass die Darstellung von Christus, Maria, Engeln u. Heiligen nur in der seit alter Zeit in der kath. Kirche hergebrachten Form u. Tracht erfolgen dürfe, kam den Kopisten durchaus entgegen. Im Westen allerdings wurden die LkBi oft sehr frei in den Stil des jeweiligen Künstlers umgeformt (vgl. etwa A.-> Altdorfer in -> Regensburg oder H.-> Leinberger), ebenso in den Missionsgebieten. Diese Kopien galten ihrerseits bald als »echte« LkBi oder wurden wegen ihrer mittelbaren Nähe zum Apostel bzw. zu Maria besonders verehrt. Häufig kopiert wurde v. a. das LkBi »Salus populi Romani«, das weit verbreitet durch die Jesuiten auch in die Bildersprache der Afrikaner, Asiaten u. Amerikaner übersetzt wurde. Wie das Bild »Salus populi Romani« als typisch jesuitisches LkBi galt und von der Gesellschaft Jesu verbreitet wurde, so gehört zu den Augustinern »Madonna del Buon Consiglio« von Genazzano, zu den Kapuzinern »Maria-Hilf«, zu den Benediktinern die Marienikone in S. Benedetto in Trastevere u. die »Mutter der Schönen Liebe«.
Die Darstellung des hl. Lukas als Maler Mariens ist in der bildenden Kunst erst seit dem 11. Jh. bekannt. Vorher erscheint der Apostel fast aus schließlich als sitzender Evangelist meist mit dem Löwen, der ihm als bloßes Attribut, als Sitzgelegenheit, in dienender oder inspirierender Funktion beigegeben ist. Auf den hl. Lukas als Patron der Maler u. Madonnenmaler weisen ab der Mitte des 15.Jh.s Darstellungen hin, die den Apostel mit einer Marienikone zeigen (z.B. Stefan Lochner, Köln, Wallraf-Richartz-Mus., um 1445; Cosmas Damian Asam, Freising, Dom, 1724; Simon Sorg, Regensburg, Alte Kapelle, 1773). Der Typus des malenden Lukas vereinigt in sich die Stilelemente profaner Malerdarstellungen und der Darstellung des schreibenden Evangelisten. Bemerkenswert ist, dass Lukas zu nächst noch nicht ausschließlich auf das Porträtieren Mariens festgelegt ist. Denn unter den wenigen frühen Darstellungen sind auch Beispiele, die Lukas ohne erkennbares Motiv (Mafeic, Fresko, 14. Jh.) oder als Maler der Kreuzigungsszene zeigen (Miniatur des Johannes v. Troppau, Böhmisch, 1368 — wohl das älteste Lukas-Maler-Bild des Abendlandes). Häufiger wird die Darstellung des malenden Evangelisten — Lukasbild noch ohne die porträtsitzende Madonna — erst in einer Gruppe franz. Miniaturen des 15.Jh.s (Stundenbuch Karls VI., Wien, Nat. Bibl., Codex 1855, fol. L Ov; Stundenbuch des Admirals Coetiry, H. Y. Thompsons Library, Nr. 85, fol. l 4b; Stundenbuch, Florenz, Sammlung L. Olschki, fol.18; Stundenbuch Marguerite de Foix, London, Victoria and Albert Mus., Nr. 1222, fol. 15) oder auf einigen ital. Fresken des 15. Jh.s (Atri, Kathedrale; Tusciana, S. Maria Maggiore; G. D. Allemagna und A. Vivarini, Padua, Chiesa degli Eremitani). Der Malerapostel im Halbprofil u. die Staffelei bzw. das Pult mit seiner Arbeit sind im allgemeinen dem Betrachter zugewandt, das beinahe vollendete Marienbild gehört meist zum Typus der Hodegetria. Ähnlich sind die Szenen gestaltet, bei denen Maria dem hl. Lukas als Modell gegenübersitzt. Einen besonderen Rang nimmt dabei eine Randminiatur zur Weihnachts-Homilie des Johannes v. Damaskus im Codex Taphion 14 (Jerusalem, fol. l 0 6v, 2. Hälfte 11. Jh.) ein. Unter der Lukas-Szene hat der Künstler dargestellt, wie die drei Magier das Marienbild nach Persien gebracht haben und es einem Zoraster-Priester erklären. Diese frühe Miniatur ist zeitlich u. regional ohne Analogie, denn das Motiv des die Madonna porträtierenden Evangelisten hat sich auf breiterer Ebene erst im Westen des 15. Jh.s im Zusammenhang mit einem neuen Selbstverständnis der Künstler, mit der Verehrung des hl. Lukas als Patron der Maler und mit der Gründung von Malergilden durchgesetzt. Diese Gilden, die den hl. Lukas als ersten christl. Maler verehrten, entstanden im Süden schon im 13. Jh.; diesseits der Alpen ist die Malerzeche in Prag wohl die erste, die 1348 »got czu lub und unsie vrawen, und sand Lucas, und allin gotis heiligin« gegründet wird. In Deutschland, Frankreich u. den Niederlande schließen sich die Maler erst im 15./16. Jh. zusammen.
Das Malerpatronat des hl. Lukas ist auch im Malerbuch vom Berg Athos belegt, und noch 1809 bezeichnet sich der Nazarenerkreis um Friedrich Overbeck als »Lukasbund«. Die Blütezeit der Malergilden u. der Verehrung des hl. Lukas als ihr Patron aber ist das 15. Jh., und die meisten Tafelbilder aus dieser Zeit, die Lukas als Madonnenmaler zeigen, gehören zu Bruderschaftsaltären der bildenden Künstler. Stilprägend ist dabei Rogier van der Weydens Version dieses Themas (Boston, Mus. of Arts, um 1440; Repliken davon in München, Alte Pinakothek u. a.): Maria sitzt unter einem Baldachin und stillt ihr Kind, Lukas kniet ihr gegenüber auf einem Kissen mit Zeichenblock und Silberstift. Die Szene spielt in einem Raum, der durch eine dreigeteilte Türöffnung den Blick auf eine anmutige Fluss- u. Stadtlandschaft freigibt. In der Komposition ist Rogiers Bild eindeutig von der Rolin-Madonna Jan van Eycks beeinflusst, dessen Maria allerdings noch nicht der hl. Lukas, sondern der Stifter des Bildes Kanzler Nicholas Rolin gegenüberkniet. Vergleichbar gestaltet Lullus auch Colijn de Coter das Thema (Vieuve bei Moulins, um 1490). Doch er stellt zwischen die GM u. den Malerapostel die Staffelei mit dem beinahe vollendeten Bildnis. Van der Weydens u. De Coters Darstellungen waren wohl wegweisend für zahlreiche, v. a. niederländische, aber auch dt. Künstler, die sich ähnlich mit dem Thema beschäftigt haben. Unter ihnen Dieric Bouts, Joos van Cleve, Frans Floris, Marten van Heemskerck, Abraham Janssens, Adriaen Isenbrandt, Jan Gossaert, Quinten Massys, Hans Burgkmair u. Nikolas Manuel Deutsch. Ital. Künstler (z.B. Giovannfrancesco Penni, Giorgio Vasari oder Raffael [Werkstattarbeit?]) variieren das Thema, indem sie keine reale »Porträtsitzung« Marias darstellen, sondern eine myst. Erscheinung der GM, nach der Lukas sein Gemälde entwirft. Den übernatürlichen Aspekt der Szene verdeutlicht Jan Gossaert, auf dessen Bild ein Engel die Hand des Malerapostels führt (Wien, Kunsthist. Mus., um 1525). Einen Sonderfall bietet El -> Greco, der — außer einer typischen Darstellung des Themas (Athen, Benaki-Mus., um 1560) — im Zyklus seiner Apostel-Brustbilder (Toledo, Kathedrale) dem wohl als Selbstporträt gestalteten hl. Lukas einen Pinsel u. ein Buch mit einer Marienminiatur in die Hand gibt.
Viele Lukas-Maler-Bilder sind als Genreszenen ausgestattet und vermitteln so interessante Einblicke in die Malerateliers der Zeit sowie Ausblicke auf Städte u. Landschaften. Schließlich fanden manche Künstler im Motiv »Lukas als Maler Mariens« den willkommenen Vorwand für ein Selbstporträt. Teils aus Selbst bewusstsein, teils aus Frömmigkeit gaben sie dem Malerapostel ihre eigenen Züge und bezogen sich so in das Geschehen mit ein. Mit wenigen Ausnahmen sind diese Selbstporträts auf den Norden beschränkt, z. B. Rogier van der Weyden, Dieric Bouts, Rueland Frueauf (?), Jan Gossaert, Lancelot Blondeel, Hinrich Bornemann, Hermen Rode. Selten sind Darstellungen, die den hl. Lukas als Begleiter des Apostels Paulus oder als Arzt zeigen. Johann S. Klauber vereinigt in seinem Lukas-Stich alle Kennzeichen des Heiligen: den Stier u. das Evangelienbuch als Attribute des Evangelisten, die Medizintöpfchen u. Instrumente des Arztes, die Wanderschaft mit dem hl. Paulus u. schließlich die Staffelei mit dem Bildnis Mariens (Augsburg, Städt. Graph. Sammlung, um 1750).

Literatur: J.-A.-S. Collin de Plancy, Dictionnaire critique des Reli- ques et des images II, Paris 1821, 223-358. —Ernst von Dobschütz, Christusbilder. Untersuchungen zur christl. Legende, 2 Bd.e, Leipzig 1899. – BeisselW 116-125. — Dorothee Klein, St. Lukas als Maler der Maria. Ein Beitrag zur Kenntnis des christl. Orients, Berlin 1933. — J. Braun, Tracht u. Attribute der Heiligen, 1943, 480- 484. — C. M. Henze, Lukas, der Muttergottes-Maler, Leuven 1948. — H. Aurenhammer, Marienikone u. Marienandachtsbild, In: Jahrbuch der österr. byz. Gesellschaft (1955) 135-149. — G. A. Wellen, Theotokos, 1961. — J. H. Emminghaus, Lukas, 1966. — M. Lechner, »Schön schwarz bin ich«. Zur Ikonographie der Schwarzen Madonnen der Barockzeit, In: Heimat an Rott u. Inn (1971) 44-61. – Schüler IV/2,19-30. – Nikolaus Thon, Ikone u. Liturgie, Trier 1979. – B. Rothemund, Handbuch der Ikonenkunst, 3/1985, 49-63. 307-400. 186 — R. L. Freytag, Die autonome Theotokosdarstellung der frühen Jh.e, 2 Bde., 1985. — Gisela Kraut, Lukas malt die Madonna. Zeugnisse zum künstl. Selbstverständnis in der Malerei, Worms 1986. — E.-M. Jung-Inglessis, Röm. Madonnen, 1989, 138-154. — M. Guarducci, La più antica icone di Maria, 1989. — J. Vordemann, Die älteste Marien-Ikone in Rom, In: OR 9.2.1990. — Hans Belting, Bild u. Kult, München 1990. — LCI III 119-122; VII 448-463. – Michele Bacci, Il pennello dell’Evangelista. Storia delle immagini sacre attribuite a san Luca, Pisa 1998. – Carmen Roll u. a. (Hgg.), Das Freisinger Lukasbild. Eine byz. Ikone u. ihre tausendjährige Geschichte, Paderborn 2018. – Josef Läufer, Lukasbilder. Legende oder Authentisch?, Furtwangen 2024.

Florian Trenner (1992)

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